Flintsbach in Stichworten
2010  Neue Orgel für die Pfarrkirche St. Martin 
2009

Die Marienschwestern verlassen nach über 60 Jahren Flintsbach und kehren in ihr Mutterhaus nach Regensburg zurück. Die Gemeinde erwirbt das Klostergebäude und den dazugehörigen Kindergarten. 

Die Kulturstiftung des Landkreises Rosenheim erwirbt die Burgruine Falkenstein.

2005 Sanierung der "Alten Post"
2004 Neubau von Unterführungen an der Nußdorfer Straße und am Auweg
2003 Neubau der Niggl-Brücke
2002 100-jähriges Gründungsfest des Trachtenvereins d'Falkastoana Flintsbach e.V. verbunden mit dem 81. Gaufest des Inngautrachtenverbandes
2001 Bau eines gemeindlichen Bauhofes
1999 Ausweisung größerer Baugebiete in Flintsbach und Fischbach
Flintsbach hat 2.700 Einwohner
1998 Geistl. Rat Pfarrer i.R. Mag. Theol. Josef Rosenegger feiert sein 50-jähriges Priesterjubiläum
1997 Sanierung und Erweiterung der Grundschule
Bau eines Dorfplatzes mit Martinsbrunnen
Erweiterung des Sportplatzes durch einen zusätzlichen Rasenspielplatz
Bau einer Asphaltstockbahn und eines Streethockeyplatzes
1996 Schwester Theresia vom Kloster der Marienschwestern wird zur Ehrenbürgerin der Gemeinde ernannt
seit 1996 Bürgermeister Wolfgang Berthaler, Bankkaufmann in Oberflintsbach
1994 Errichtung eines dreigruppigen gemeindlichen Kindergartens
1993 Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Flintsbach
1987 Geistl. Rat Pfarrer Josef Rosenegger wird zum Ehrenbürger der Gemeinde ernannt
1986 Image
Die Gemeinde feiert 1000 Jahre Siedlungsgeschichte unter dem Namen Flintsbach
1985 Flintsbach hat 2.226 Einwohner
1984/85 Renovierung der Pfarrkirche St. Martin, Erweiterung des Hochaltares
1984 Kurienkardinal Prof. Dr. Joseph Ratzinger weiht das neuerrichtete Pfarrmuseum ein
1984 - 1996 Bürgermeister Sebastian Grad, Schröckerbauer in Unterflintsbach
1981 Bau der Innstaustufe Nußdorf
1980/82 Neugestaltung des Schwimmbades
01.01.1980 Gemeinde Flintsbach wird wieder selbständig
1.5.1978- Verwaltungsgemeinschaft
31.12.1979 mit der Gemeinde Brannenburg
1978 - 1984 Bürgermeister Anton Dopfer, technischer Beamter der Bundespost aus Fischbach
1977 Sparkasse Rosenheim errichtet eine Zweigstelle
1976 Ausbau der Ortsdurchfahrt im Zuge der Staatsstraße in Oberflintsbach
Schulzentrum in Brannenburg nimmt Betrieb auf
1973 Wasserhochbehälter am Kirnstein in Betrieb
Neubau der Raiffeisenbank
1972 Beginn des Ausbaues des Ortsstraßennetzes
25.06.1972 Kardinal Döpfner konsekriert den neuen Altar auf dem Petersberg
1971/72 Renovierung der Kirche auf dem Petersberg
1971 Fischbach südlich des Markbachs bis Kirnstein wird in die Gemeinde Flintsbach eingegliedert
Übernahme der Kirche auf dem Petersberg durch die neue Filialkirchenstiftung Petersberg
1970 Flintsbach wird Luftkurort
Ausweisung von Baugebieten in Oberflintsbach
1969 - 1971 Bau des Abwasserkanalnetzes mit Verbindung zur Kläranlage bei Tiefenbach
1969 Einweihung des neuen Rathauses
Gründung des Schulverbandes Brannenburg - Flintsbach
26.04.1967 Kardinal Döpfner konsekriert den neuen Altar in der Pfarrkirche St. Martin
1966 - 1978 Bürgermeister Martin Gruber, Fuhrunternehmer in Unterflintsbach
1965 Bezug des neuen Schulhauses
Bau einer Notwasserleitung von Degerndorf und Beginn der Erneuerung der Wasserversorgung
Erwerb der Althofstelle Wimmer für einen Spiel- und Festplatz
1964 Errichtung eines Pfarrheims
Renovierung der Pfarrkirche St. Martin (beendet 1967)
1962 Beitritt zum Abwasserzweckverband Brannenburg
1960 Bezug des neuen Feuerwehrgerätehauses in Oberflintsbach
1957 - 1960 Flurbereinigung in Flintsbach und Fischbach
1956/57 Ausweisung von Baugebieten in Ober- und Unterflintsbach
1956 Gründung des ASV Flintsbach
1954 Gründung der Interessengemeinschaft Tatzelwurmstraße
1953 Beginn des Autobahnbaues
Wiedergründung der Gebirgsschützenkompanie Flintsbach
1951 Bau des Schwesternhauses mit Kindergarten
Ausbau eines 3. Schulsaales
1950 Flintsbach hat 2082 Einwohner
1949 Einrichtung eines Fremden-Verkehrsbüros
Kauf des Komödienstadels durch den Theaterverein
1946 Karmeliterinnen aus Regensburg übernehmen den Kindergarten und die ambulante Krankenpflege
1945 - 1966 Bürgermeister Rupert Dirnecker, Brucknerbauer in Oberflintsbach
1941 Einrichtung eines Kindergartens
1940 Flintsbach hat 1421 Einwohner
1939 - 1945 Im zweiten Weltkrieg fallen 111 Angehörige der Pfarrei, 54 sind vermißt und 4 kommen in der Heimat um
01.07.1937 Eröffnung des Freibades
1933 - 1945 Bürgermeister Johann Liebhart, Gastwirt in Unterflintsbach
1933 Gründung des TSV Fischbach am Inn
1928 Flintsbach erhält eine Postexpedition
1926 Gründung der Ortsgruppe Flintsbach der NSDAP
Gründung der Schützengesellschaft "Erler Wind"
1925 Flintsbach hat 1226 Einwohner
1921 Gründung des katholischen Müttervereins
1914 - 1918 Im ersten Weltkrieg fallen 63 Männer aus Flintsbach
1914/15 Gründung des katholischen Arbeitervereins
1909 Bau eines Schulhauses in Fischbach durch die Gemeinde Niederaudorf
23.04.1907 Gründung des Musikvereins Flintsbach
24.06.1902 Gründung des Gebirgstrachtenerhaltungsvereins Flintsbach
1900/01 Bau des 2.Ringofens und eines Arbeiterhauses bei Laar
1900 Flintsbach hat 1046 Einwohner
1899 - 1933 Bürgermeister Anton Rauscher, Kohlerbauer in Falkenstein
1895 Bau des 2.Gleises der Eisenbahn Rosenheim - Kufstein
1893 Gründung der Raiffeisenkasse Flintsbach
1889 Bau der Innbrücke Tiefenbach - Nußdorf
1885 Bau eines Schulhauses in Unterflintsbach
1881 - 1899 Bürgermeister Sebastian Strein, Brucknerbauer in Oberflintsbach
1876 - 1881 Bürgermeister Joseph Weiß, Seilermeister in Oberflintsbach
1875 Gründung der Theatergesellschaft Flintsbach
1874 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Flintsbach
1870 - 1876 Bürgermeister Josef Geigenberger, Kramer auf der Pelz in Unterflintsbach
1870/71 33 Flintsbacher fallen im Deutsch/Französischen Krieg
1870 Flintsbach hat 857 Einwohner
1869 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Fischbach
1865 - 1869 Bürgermeister Anton Steinberger, Maier von Unterflintsbach
1862 Große Innkorrektion
5.8.1858 Eröffnung der Eisenbahn Rosenheim - Kufstein (eingleisig)
1847 - 1864 Gemeindevorsteher und Bürgermeister Anton Matheis, Finkl von Oberflintsbach
1844 Bernhard Behamgruber aus Niederaudorf malt den Hauptvorhang des Komödienstadels
17.7.1843 Verkauf von Falkenstein
1840 Flintsbach hat 743 Einwohner
1838 Erzbischof Anselm von Gebsattel benediziert St. Johannes Evangelist in Fischbach
1837/38 Gemeindevorsteher Anton Steinberger, Großer von Oberflintsbach
1837 Erster Schulhausbau
1834/36 Passionsspiele in Flintsbach
1832 Propsteihaus auf dem Petersberg brennt ab
16.9.1826 Bewilligung einer Expositur der Pfarrei Flintsbach auf dem Petersberg durch König Ludwig I.
1825 Anlage des neuen Friedhofes
1824 Gemeindevorsteher Joseph Lapöck, Metzger in Oberflintsbach
1823 Bau der Kirche St. Johannes Evangelist in Fischbach
Bau des Komödienstadels in Oberflintsbach
22.10.1822 Zar Alexander I. von Rußland reist durch Flintsbach und kehrt in der Alten Post in Fischbach ein
1820 Gemeindepfleger Steigenberger
1818 Bildung der Ruralgemeinde Flintsbach
1817 St. Martin erhält einen neuen Hochaltar
1813 Einrichtung eines Gendarmeriepostens in Fischbach
1807 Aufhebung des Landgerichts Fischbach
17.10.1805 Order zur Aufstellung eines Corps Gebirgsschützen in den Landgerichten Aibling, Fischbach u.a.
1805 Erwerb der Kirche auf dem Petersberg durch die Bauern auf der Hohen Asten
1803 Inn reißt 80 Tagwerk landwirtschaftliche Fluren von Flintsbach weg
Säkularisation der Propstei Petersberg
1802 - 1803 Bau der Alten Post in Fischbach
1802 Großfeuer zerstört Fischbach
1800 Franzosen ziehen durchs Inntal gegen Tirol
1799 Errichtung des Landgerichts Fischbach
1789 Johann Evangelist Linmayer kauft Posthalterei und Brauerei in Fischbach
15.10.1788 Ökonomiegebäude des Schlosses Falkenstein brennen ab
25.5.1784 Schloß Falkenstein brennt nieder
1773 Großes Innhochwasser
10.12.1768 Verkauf der Herrschaft Falkenstein an Graf Maximilian V. von Preysing
Verwaltung und Gericht ziehen nach Brannenburg
1757 - 1768 Karl Ferdinand von Ruepp Herr der Herrschaft Falkenstein
1740 Große Innüberschwemmung
1721 - 1734 Neubau der Pfarrkirche St. Martin im Stil des Spätbarock und beginnenden Rokoko
1715 - 1757 Anton Sigmund Ignaz Thaddä von Ruepp Herr der Herrschaft Falkenstein
17.7.1703 Kurfürst Max Emmanuel zieht mit 12 600 Mann durchs Inntal gegen Tirol (Spanischer Erfolgekrieg)
1693 St. Martin erhält einen neuen Turmoberbau
1675 Aufführung einer "Comedj" in oder bei St. Martin
1672 Neubau des Pfarrhofes
1652 - 1714 Maximilian Franz von Ruepp Herr der Herrschaft Falkenstein
1652 Gründung der Rosenkranzbruderschaft
1650 Verheerendes Innhochwasser
25.10.1642 Verkauf der Herrschaft Falkenstein durch Carl Dietrich von Hundt an Freiherrn Christoph von Ruepp
1634 Pest in Flintsbach
1628 Gründung der Schiffsleutebruderschaft
1611 Pest in Flintsbach, Pfarrgemeinde gelobt den Rochusbittgang auf den Petersberg
1610 Ferdinand von Hundt Erbe der Herrschaft Falkenstein
1566 - 1610 Wolf Dietrich von Hundt Herr der Herrschaft Falkenstein und Pfleger von Kling bei Wasserburg
1552 Der Mainburger Pfleger Graf Georg Hundt von und zu Lauterbach erwirbt die Herrschaft Falkenstein
1531 Herzog Wilhelm IV. löst Falkenstein wieder ein
1504 Landshuter Erbfolgekrieg, Durchzug der Truppen König Maximilians durch das Inntal
6.1.1501 Herzog Albrecht IV. verpfändet die Herrschaft Falkenstein an den Tiroler Bergwerksherrn V. Hofer
1411 Neubau der Kirche St. Martin unter Pfarrer Chunrat Dackser in gotischm Stil
1363 Haymeran der Haslinger Burggraf auf Falkenstein
1329 Trennung der Gerichte Aurdorf und Falkenstein
1. Hälfte 14. Jahrundert Errichtung der neuen Burg Falkenstein
Errichtung von Kirnstein ( 1323 erstmals erwähnt)
1296 Zerstörung der Burg Falkenstein unter Herzog Rudolf
1272 Belehnung Herzog Ludwigs II. mit Falkenstein durch den Bischof von Freising
1259 Hungersnot
1258 Haslanger Richter auf Falkenstein
1245/46 Graf Kuno verkauft seinen Eigenbesitz an den Bischof von Freising
1244 Graf Konrad von Wasserburg besetzt die Burg Falkenstein, Graf Siboto III. kommt zu Tode, Graf Kuno wird gefangen
1228 Herzog Ludwig I. (der Kehlheimer) übernimmt die Falkensteiner Vogteien Aibling und Ebbs
1227 Hungersnot
1226 - 1244 Siboto III. Graf von Neuburg - Falkenstein
1198 - 1226 Siboto II. Graf von Neuburg - Falkenstein
1168 Eberhard von Maisach verpfändet Besitz in Flintsbach und die Vogtei über St. Martin dem Grafen Siboto
1165/1166 Aufzeichnung des Falkensteiner Codex
1163 Graf Siboto übergibt die Zelle des Hl. Petrus auf dem Kleinen Madron an die Kirche von Freising und erhält vom Bischof Freisings die Vogtei über die Zelle
1145 - 1199 Rudolfs Sohn Siboto Graf von Neuburg - Falkenstein
1139 Bischof Otto von Freising weiht den von Graf Siboto II. von Weyarn gestifteten Altarstein auf dem Petersberg
1136 Siboto II. von Weyarn zieht sich in ein Kloster zurück
Rudolf wird Graf von Neuburg - Falkenstein
1133 Siboto II. von Weyarn und Rudolf von Falkenstein gründen das Kloster Weyarn
um 1125 Herrants Sohn Rudolf heiratet die Erbtochter Gertrud des Grafen Siboto II. von Weyarn
um 1064 Pilgerreise Herrants von Falkenstein ins hl. Land
2. Hälfte 11. Jahrhundert Herrant von Falkenstein (Erbauer der Burg Falkenstein)
zwischen 1044 und 1097 3. und 4. urkundliche Erwähnung
zwischen 1042 und 1046 Vogt Rupert I. von Tegernsee tauscht seinen Besitz in "wolfsgrupa, das auch flintspach heißt" mit Abt Herrant von Tegernsee (2. urkundliche Erwähnung)
zwischen 975 und 1006 Bischof Albuin von Brixen tauscht von dem Edlen Odalrich und seiner Gattin Adalsunind ein Gut n Flintsbach (1. urkundliche Erwähnung des Ortsnamens)
Anfang 10. Jahrhundert n.Chr. Gründung der Zelle des Hl. Petrus auf dem Kleinen Madron durch Benediktiner aus Wessobrunn
Ende 6. oder 8. Jahrundert n.Chr. Erste Kirche in Unterflintsbach
1300 - 1100 v.Chr. Anlage von Brandgräbern während der frühen Urnenfelderzeit im Bereich und westlich des Friedhofes